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Gaststättenverband beklagt 100.000 unbesetzte Stellen
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) klagt über immer mehr unbesetzte Stellen in der Gastronomie. Während die Bundesagentur für Arbeit 42. 000 Menschen für die Branche sucht, schätzt der Verband, dass 100.000 Jobs unbesetzt sind, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete. "Nicht alle Unternehmen melden ihre offenen Stellen den Arbeitsagenturen, sie suchen den direkten Weg über Jobportale", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der Zeitung.
Die Betriebe stünden wegen der offenen Stellen oft vor großen Herausforderungen. "Inhabergeführte Kleinstbetriebe wie zum Beispiel Kneipen können sich am Wochenende mit Minijobbern noch behelfen", sagte Hartges. "Aber für nicht wenige Restaurants ist es schwierig, die Nachfrage zu bewältigen."
So würden zum Beispiel Öffnungszeiten reduziert, oft drohten Betriebsschließungen. Unter Beschäftigten sei die Tendenz zu Teilzeitjobs und Arbeiten im Homeoffice gestiegen. "Frische Küche wie auch die Beratung der Gäste und der Service sind unglaublich arbeitsintensiv", sagte die Dehoga-Chefin. Und bei allem gelte: "Die Erwartungen der Gäste dürfen nicht enttäuscht werden."
U.Ndiaye--CPN