-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
Umsatz der Einzelhändler in den Innenstädten im Vor-Corona-Vergleich eingebrochen
Das Ladensterben in Deutschlands Innenstädten ist in vollem Gange. Die Zahl der Ladengeschäfte sank von 403.000 im Jahr 2019 auf knapp 385.000 im Jahr 2020, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Umsatzentwicklung in diesem Jahr dürfte die Entwicklung beschleunigen: Von Januar bis September machten Bekleidungsgeschäfte elf Prozent weniger Umsatz, Buchläden 21 Prozent weniger, Spielwarengeschäfte 17,5 Prozent weniger. Die Umsätze im Online-Handel legten im selben Zeitraum um fast ein Drittel zu.
Das veränderte Kaufverhalten und steigende Betriebskosten könnten Gründe dafür sein, dass in Deutschland immer weniger Ladengeschäfte unterhalten werden, erklärte das Statistikamt am Donnerstag. Innerhalb von zehn Jahren sank die Zahl der Ladengeschäfte demnach um 10,2 Prozent; von 2019 bis 2020 betrug der Rückgang 4,3 Prozent.
Der Boom des Onlinehandels zeigt sich auch klar in der Umsatzentwicklung: Von 2011 bis 2021 stiegen die Online-Umsätze um mehr als das Dreifache (222 Prozent) - die Umsätze des stationären Einzelhandels nahmen in diesen zehn Jahren um 10,3 Prozent zu.
Eine weitere Messgröße für den Besuch der Einzelhandelsgeschäfte in den Innenstädten ist die Passantenfrequenz, wie die Statistiker erklärten. Diese Frequenz ist demnach nach den verschiedenen coronabedingten Einbrüchen 2020 und 2021 in den vergangenen Monaten wieder angestiegen. Im Oktober etwa waren im Schnitt rund zwölf Prozent mehr Passanten in den Einkaufsstraßen der fünf größten Städte unterwegs als im September. Das Vor-Corona-Niveau wurde aber nicht erreicht - die Passantenzahlen lagen fast sieben Prozent unter dem Wert im Oktober 2019.
J.Bondarev--CPN