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DGB-Chefin Fahimi verteidigt Streiks und Forderungen der IG Metall
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, hat die Streiks und Forderungen der IG Metall verteidigt. Die von der Gewerkschaft geforderten Lohnerhöhung um acht Prozent sei eine "sehr realistische, eine sehr verantwortliche und notwendige Forderung", sagte Fahimi am Montag im ZDF-Morgenmagazin. "Die Arbeitgeber sind jetzt gefragt, sich nicht noch weiter in die Krise zu reden, als sie tatsächlich sind."
Die IG Metall fordert acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Ein erstes Angebot der Arbeitgeber, das vor allem eine Prämie zum Inflationsausgleich in Höhe von 3000 Euro bei einer Laufzeit von 30 Monaten vorsieht, kritisierte sie als völlig unzureichend. Am Wochenende gab es deshalb die ersten Warnstreiks, die nun fortgesetzt wurden.
"Die Arbeitgeber sind gut beraten, wenn sie jetzt ihre Beschäftigten nicht hängen lassen in der Krise", sagte Fahimi. Es dürfe nun keine Reallohnverluste geben. Die wirtschaftliche Lage gebe dies auch her: "Vielen Betrieben geht es nach wie vor gut."
M.Mendoza--CPN