-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
Verkehrsverbund VRR knüpft Einführung von 49-Euro-Ticket an Finanzzusagen
Der größte deutsche Verkehrsverbund VRR knüpft die Einführung des geplanten 49-Euro-Tickets an konkrete Zusagen zur langfristigen Finanzierung des Nahverkehrs. Der für Tarife zuständige Vorstand beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), José Luis Castrillo, sagte der "Rheinischen Post", Bund und Länder müssten sich schnell einigen. "Sofern es nicht eine ausreichende Finanzierung gibt, kann ich meinen Gremien eigentlich nicht vorschlagen, ein solches Konzept abzusegnen."
Die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister von Bund und Ländern wollen ein 49-Euro-Ticket als Nachfolger des bundesweiten Neun-Euro-Tickets einführen - möglichst bereits im Januar. Bei ihrer Konferenz in der vergangenen Woche gab es aber weiterhin Streit über Finanzfragen, der einer abschließenden Einigung im Weg stand. So pochten die Bundesländer weiter auf mehr Unterstützung für Erhalt und Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel.
Castrillo sagte der Zeitung, der VRR würde 2023 insgesamt 520 Millionen Euro benötigen, um die Corona-Folgen und das mögliche 49-Euro-Ticket zu refinanzieren. Bund und Länder müssten sich nun "endlich nach monatelangen Verhandlungen über die langfristige Finanzierung des Nahverkehrs in Deutschland verständigen", warnte er. "Sonst werden wir im VRR auf das Leistungsangebot vor der Wende der 80er Jahre zurückfallen."
Sollte das Ticket kommen, sei eine Anpassung der Tarifstruktur über alle Kundensegmente hinweg nötig, sagte Castrillo weiter. Er hält dabei auch für denkbar, ein etwas günstigeres NRW-Abo durch die Tarifverbünde in NRW zusätzlich zum Bundesabo anzubieten. Das würde "naheliegen, auch weil wir ja ein so großes Bundesland sind".
X.Wong--CPN