-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
Yellen: China behindert Verringerung der Schuldenlast von afrikänischen Ländern
US-Finanzministerin Janet Yellen hat China vorgeworfen, internationale Bemühungen zur Verringerung der Schuldenlast armer Länder insbesondere in Afrika zu behindern. "Das Hindernis für größere Fortschritte ist ein großes Gläubigerland, nämlich China", sagte Yellen am Freitag bei einer Pressekonferenz im Sitz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. Die Volksrepublik ist der größte staatliche Gläubiger von Entwicklungsländern.
Es habe "viele Diskussionen gegeben darüber, was wir tun können, um China an den Tisch zu holen und eine wirksamere Lösung dieser Probleme zu begünstigen", sagte Yellen mit Blick auf die Jahrestagungen von IWF und Weltbank, die noch bis Montag dauern.
IWF und Weltbank rufen China regelmäßig dazu auf, sich an der Restrukturierung der Schulden armer Länder im Rahmen von Verhandlungen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) zu beteiligen. Peking verhält sich nach Yellens Urteil in dieser Frage aber "nicht konstruktiv".
Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass viele Länder sich noch stärker verschuldet haben. Außerdem machen ihnen steigende Zinsen zu schaffen. Die Finanzlage in afrikanischen Staaten und anderen Entwicklungsländern sei "extrem besorgniserregend", warnte die US-Finanzministerin.
Der Gesamtumfang staatlicher chinesischer Kredite wird auf 500 Milliarden bis eine Billion Dollar (513 Milliarde bis 1,027 Billionen Euro) geschätzt. Der größte Teil entfällt auf Länder mit mittlerem und niedrigen Einkommen. Ein Berater Yellens hatte Ende September betont, "nicht weniger als 44 Länder" schuldeten staatlichen chinesischen Gläubigern bereits mehr als zehn Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP).
H.Müller--CPN