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Uniper mahnt nach Aus für Gasumlage "maßgeschneiderte" Unterstützung an
Der angeschlagene Energiekonzern Uniper hat nach dem Aus für die Gasumlage eine rasche direkte Hilfe vom Bund angemahnt. "Damit die Gasversorgung weiter gesichert werden kann, müssen die Kosten für die Ersatzbeschaffung von Gas getragen werden", sagte ein Sprecher des Gasimporteurs der "Rheinischen Post" vom Freitag.
Die Bundesregierung habe zugesichert, "dass die Gasimporteure zu diesem Zweck nun direkt und maßgeschneidert unterstützt werden". Das sei eine Voraussetzung dafür, "dass die Gasimporteure ihre systemkritische Rolle weiter ausüben können".
Uniper muss derzeit wegen der ausbleibenden russischen Lieferungen teuer Ersatz am Markt beschaffen, um die eigenen Lieferverträge einhalten zu können. Nach früheren Angaben macht das Unternehmen täglich einen Verlust von über 100 Millionen Euro und hatte deshalb Gelder aus der geplanten Gasumlage beantragt.
Diese Maßnahme ist nun aber vom Tisch. Stattdessen will die Bundesregierung mit einem "Abwehrschirm" von bis zu 200 Milliarden Euro Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Energiekrise vor untragbaren Kosten schützen. Finanziert werden soll das über zusätzliche Kredite.
Durch die Krise in Schieflage geratene Energieunternehmen wie Uniper sollen statt über die Gasumlage nun durch direkte staatliche Hilfen gestützt werden.
O.Hansen--CPN