-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
Inflationsrate steigt im August auf fast acht Prozent
Die hohen Preise für Gas und Strom sowie für Lebensmittel haben die Inflationsrate im August wieder ansteigen lassen. Sie erreichte 7,9 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag seine erste Schätzung bestätigte. Das Neun-Euro-Ticket und der Tankrabatt wirkten dabei dämpfend auf den Anstieg der Verbraucherpreise.
Die Preise für Energieprodukte lagen im August um 35,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie die Statistiker ausführten. Die Preise für leichtes Heizöl stiegen um 111,5 Prozent, für Erdgas um 83,8 Prozent und für Strom um 16,6 Prozent. Auch Kraftstoffe waren - trotz Tankrabatt - im August 16,5 Prozent teurer als im August 2021.
Die Preise für Nahrungsmittel kletterten um 16,6 Prozent - vor allem Speiseöl (plus 44,5 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 26,8 Prozent), Fleisch und Brot waren deutlich teurer. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln verstärkte sich im August den sechsten Monat in Folge, wie die Statistiker mitteilten. Ohne Energie und Nahrungsmittel lag die Inflationsrate bei nur 3,5 Prozent.
Im Vergleich zum Juli stiegen die Preise um 0,3 Prozent. Die privaten Haushalte mussten dabei deutlich mehr für Nahrungsmittel zahlen - hier stieg die Inflation um 1,5 Prozent. Die Energiepreise dagegen erhöhten sich nur leicht um 0,3 Prozent - Kraftstoffe etwa waren im August 4,4 Prozent günstiger als im Juli.
Neun-Euro-Ticket und Tankrabatt sorgten laut Statistik für eine deutliche Abschwächung der Teuerung im Bereich Verkehr. Hier lag die Teuerung im Mai - also vor Einführung der beiden Maßnahmen - bei 16,3 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Juni sank sie auf 8,3 Prozent, im Juli auf 5,4 Prozent und im August dann auf 3,7 Prozent. Im Juli wurde außerdem die EEG-Umlage abgeschafft; dadurch wurde der Preisauftrieb für Strom abgefedert - allerdings nur leicht.
Seit einem halben Jahr verweilt die Inflationsrate in Deutschland deutlich oberhalb von sieben Prozent. Mit dem Wegfall von Neun-Euro-Ticket und Tankrabatt dürfte sich die Teuerung im September stark beschleunigen. Experten rechnen mit zweistelligen Inflationsraten in den Herbstmonaten.
A.Mykhailo--CPN