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VW-Entscheidung: Porsche soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen
Der VW-Konzern hat grünes Licht für den Börsengang von Porsche gegeben. Am Montag beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns einer Mitteilung zufolge, einen Börsengang des Tochterunternehmens "vorbehaltlich des Kapitalmarktumfeldes" für "Ende September oder Anfang Oktober" anzustreben und "bis Ende des Jahres" umzusetzen. Mit dem Erlös durch den Börsengang könnte Porsche unter anderem seine Elektroauto-Strategie finanzieren.
Die Sportwagenmarke gehört zu 100 Prozent zu Volkswagen. Der zweitgrößte Autohersteller der Welt wiederum wird kontrolliert von der Porsche Automobil Holding SE, über die die Familien Porsche und Piëch eine Stimmenmehrheit von 53,3 Prozent bei Volkswagen haben. Durch den Börsengang bekämen die Eigner-Familien wieder Zugriff auf Porsche. Der Sportwagenbauer war nach der verlorenen Übernahmeschlacht vor fast zehn Jahren an VW gegangen.
VW will in den Umbau zur Elektromobilität 35 Milliarden Euro investieren. Bis 2025 will VW der weltweit größte Anbieter von E-Autos sein, bis 2030 soll die Hälfte aller verkauften Autos elektrisch fahren. Volkswagen vereint zwölf Marken unter seinem Dach - dazu gehören neben der Kernmarke VW unter anderem auch Audi, Porsche, Seat und Skoda. Porsche gilt als wertvollste der VW-Marken.
M.P.Jacobs--CPN