-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
Verbraucherstimmung sinkt auf neues Allzeit-Tief
Die hohe Inflation und die Unsicherheiten wegen der Corona-Lage im Herbst drücken enorm auf die Verbraucherstimmung im Land. Das vom Handelsverband Deutschland (HDE) ermittelte Konsumbarometer erreicht im September "einen neuen Allzeit-Tiefstand", nachdem es im August schon auf ein Rekordtief gefallen war, wie der Verband am Montag mitteilte. Eine Trendumkehr sei "nicht in Sicht" - sodass die kommenden Monate wohl von Konsumzurückhaltung geprägt sein werden.
Grund für die Zurückhaltung der Menschen sind die Energiekrise, die hohen Preissteigerungen insgesamt sowie die Unsicherheiten angesichts der Pandemie. Das Barometer bildet nicht das aktuelle Kaufverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. Abgefragt wurden von 1600 Menschen unter anderem die Anschaffungsneigung, die Sparneigung und die finanzielle Situation.
Laut der Umfrage trübten sich die Konjunkturerwartungen ein, auch die eigenen Einkommenserwartungen gingen zurück. Hinzu komme, dass sich durch die hohe Inflation das verfügbare Haushaltseinkommen verringere. Die Anschaffungsneigung fiel folglich weiter und erreichte ein neues Allzeittief. Sparen ist dabei kaum eine Alternative - auch die Sparneigung ist weiter gering.
Wie der HDE ausführte, könnten im Herbst mit Blick auf die Energieversorgung und die Pandemie "zusätzliche Unsicherheiten aufkommen". Mit einer spürbaren Verbesserung der Verbraucherstimmung rechnet der Verband daher "nicht vor dem Frühjahr des nächsten Jahres".
Die Inflation in Deutschland hatte nach vorläufigen Schätzungen des Statistikamts im August 7,9 Prozent erreicht. Verantwortlich dafür waren wie schon in den Vormonaten die hohen Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln.
Y.Ibrahim--CPN