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Elon Musk sieht die Welt in einer "Babykrise"
Nach Ansicht des High-Tech-Milliardärs Elon Musk muss die Welt "mehr Babys machen" - und weiter nach Öl bohren. Vor seiner Teilnahme an einer Energiekonferenz in Stavanger im Südwesten Norwegens sagte Musk am Montag vor Journalisten, die Welt stehe vor einer "Babykrise". Musk hatte bereits mehrfach erklärt, dass niedrige Geburtenraten eine "Gefahr" für die Zivilisation darstellen könnten, und bezeichnet neben erneuerbaren Energien auch die Geburtenrate als eines seiner "Lieblingsthemen".
"Wir sollten wenigstens genug Babys machen, um die Bevölkerung zu erhalten", sagte der Gründer des US-Elektroautoherstellers Tesla, der selbst Vater von zehn Kindern ist.
Nach Ansicht Musks muss die Menschheit vorerst noch auf fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung zurückgreifen. "Ich denke, realistisch betrachtet müssen wir kurzfristig Öl und Gas nutzen, weil die Zivilisation sonst zusammenbrechen würde", sagte er. "Einige zusätzliche Bohrungen zu diesem Zeitpunkt" seien gerechtfertigt.
Musk, der bereits dreimal geschieden wurde, ist Vater von zehn Kindern, von denen eines im Alter von zehn Wochen starb. Anfang des Jahres beantragte eines seiner Kinder bei einem kalifornischen Gericht die Änderung seines Namens und seiner Geschlechtsidentität in eine Frau. In den Gerichtsdokumenten hieß es, es wolle "in keiner Weise" mit seinem biologischen Vater verwandt sein.
H.Müller--CPN