-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
E-Mail-Anbieter: Weniger Spam im ersten Halbjahr - dafür aber gezielter
Die deutschen E-Mail-Anbieter Web.de und GMX haben in den ersten sechs Monaten des Jahres bei den Spam-Mails einen deutlichen Rückgang von rund 45 Prozent verzeichnet. Das Spam-Aufkommen habe sich von rund 1,8 Milliarden im Vorjahreszeitraum auf rund 990 Millionen verdächtige Mails pro Woche "nahezu halbiert", erklärten die beiden Anbieter am Montag. Sie warnten allerdings, dass Phishing-Mails nun deutlich präziser auf die Empfänger zugeschnitten würden.
In den vergangenen Jahren war das Aufkommen an Schad-Mails laut Web.de und GMX immer weiter gestiegen: Zwischen 2021 und Ende 2024 legte die Zahl der erkannten Spam-Mails bei den beiden Anbietern demnach um rund 146 Prozent zu. Seit Sommer 2025 "kehrt sich dieser Trend um". Der Grund: "Mehrstufige Filtersysteme und industrieweite Authentifizierungsstandards, auf die sich große Anbieter weltweit verpflichtet haben, machen es Kriminellen heute deutlich schwerer, große Mengen Spam erfolgreich zuzustellen."
Zugleich veränderten sich die Spam-Mails: An Stelle identischer Massen-Spam-Mails würden "gezielte, persönlich zugeschnittene Angriffe" gesendet. Das könnten etwa "gefälschte Rechnungen mit individuellem Namen, Betrug mit QR-Codes, die Übernahme bestehender Accounts oder der gezielte Betrug an Beschäftigten von Unternehmen" sein, erläuterten Web.de und GMX. Ein Teil der Angriffe verlagere sich auch auf Onlinenetzwerke, SMS und Messengerdienste.
Die Anbieter rieten dazu, wachsam zu bleiben und unerwartete Rechnungen, Zahlungsaufforderungen und QR-Codes von vermeintlich vertrauenswürdigen Absendern kritisch zu prüfen sowie Links in E-Mails nicht unbedacht zu öffnen. Das eigene E-Mail-Postfach solle "als Schlüssel zur digitalen Identität" mit einem starken, einmaligen Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert werden, empfahlen sie.
Grundlage für die Auswertung waren den Angaben zufolge anonymisierte Plattformdaten von GMX und Web.de. Die Anbieter verglichen das durchschnittliche wöchentliche Aufkommen der als Spam eingestuften E-Mails vom 1. Januar bis 10. Juni 2026 mit dem im Vorjahreszeitraum.
D.Philippon--CPN