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E-Scooter-Bestand steigt auf 1,66 Millionen - 1,36 Millionen in Privatbesitz
Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen einen eigenen E-Scooter: Ende 2025 waren laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 1,66 Millionen E-Scooter hierzulande versichert - rund 1,36 Millionen davon befanden sich in Privatbesitz. 2022 betrug die Zahl der elektrischen Roller insgesamt noch 764.000.
Mit privaten E-Scootern kommt es seltener zu Unfällen als mit gemieteten: 2025 kamen bei privaten Fahrzeugen sechs Haftpflichtschäden auf 1000 versicherte E-Scooter, bei Leih-Scootern waren es 13 Schäden je 1000 Fahrzeuge, wie der GDV mitteilte. Insgesamt registrierten die Versicherer 2025 rund 11.700 Haftpflichtschäden mit E-Scootern.
Nutzer eigener Scooter fahren in der Regel viel, tragen eher Helm und sind seltener auf Gehwegen unterwegs, erklärte die Leiterin der Unfallforschung beim GDV, Kirstin Zeidler. Sie forderte die Verleiher von E-Scootern auf, sie müssten "deutlicher mitwirken, dass nicht zu zweit, nicht auf Gehwegen und nicht alkoholisiert gefahren wird."
Weiterführende Schulen sollten Regeln vermitteln. Vielen sei etwa nicht bewusst, dass unter 21 Jahren Alkoholverbot auf dem E-Scooter gilt. "Das kostet nicht nur Bußgeld, sondern kann auch den späteren Führerschein gefährden", warnte Zeidler. Außerdem seien gut ausgebaute Radwege und mehr Kontrollen nötig.
X.Cheung--CPN