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Ifo-Institut: Geschäftserwartungen in der Autoindustrie gehen "steil nach oben"
Die deutschen Autobauer blicken nach Angaben des Ifo-Instituts wieder deutlich optimistischer in die Zukunft. Zwar bewerteten die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage "weiterhin so schlecht wie im Vormonat und planen, weitere Stellen abzubauen", erklärte das Forschungsinstitut am Mittwoch in München. Bei den Geschäftserwartungen jedoch gehe es "weiter steil nach oben".
Nach einem von minus 30,7 Punkten im April stiegen die Erwartungen im Juli demnach auf minus 0,1 Punkte. Dies trieb auch den gesamten Ifo-Geschäftsklimaindex für die Automobilindustrie aufwärts: Er lag im Juli bei minus 15,6 Punkten, nach minus 21,6 Punkten im Juni.
"Die Auftragsbücher füllen sich wieder etwas und die Exporterwartungen sind gestiegen", erläuterte Ifo-Fachexpertin Anita Wölfl. Für eine deutliche Verbesserung sprechen demnach auch die offiziellen Daten zu den Auftragseingängen der Branche, die bis Mai 2026 vorliegen. Dort zeige sich "ein positiver Trend für die Aufträge aus dem Inland und vor allem aus dem Euroraum", erklärte das Forschungsinstitut.
Eine wichtige Rolle spielen hierbei nach Ifo-Angaben die Hersteller von Karosserien und Aufbauten sowie von elektronischen Ausrüstungen. Diese stellen Geräte und Komponenten her, die auch außerhalb der Automobilindustrie verwendet werden können - etwa in der Verteidigung. "Die europaweit steigenden Investitionen in Rüstungsgüter könnten Teilen der Automobilindustrie zugutekommen", erklärte Wölfl.
U.Ndiaye--CPN