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Verbraucherstimmung bleibt weiter verhalten
Die Konsumstimmung in Deutschland bleibt auf einem niedrigen Niveau. Der Konsumklima-Index für August sank leicht um 0,3 Zähler auf minus 29,6 Punkte, wie das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) am Freitag mitteilte. Der geringfügige Rückgang liege vor allem an niedrigeren Einkommenserwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie einer höheren Sparneigung.
Zwar legte die Anschaffungsneigung den Angaben nach leicht zu - aber auch dieser Indikator blieb auf niedrigem Niveau. "Die anhaltende Verunsicherung führt dazu, dass viele Haushalte beim Konsum nach wie vor zurückhaltend bleiben", erklärte NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind laut Index auch etwas weniger pessimistisch, was die wirtschaftliche Entwicklung angeht, die Konjunkturerwartungen verbesserten sich entsprechend zum dritten Mal in Folge. "Dennoch rechnet die Mehrheit der Verbraucher mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten", erklärte das NIM.
Auch hätten die Inflationssorgen zuletzt wieder etwas zugenommen: "Mit dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni sind die Preise an den Zapfsäulen spürbar gestiegen, was sich in den Preiserwartungen der Verbraucher widerspiegelt", fuhr das Institut fort.
Das Konsumklima gilt als wichtiger Indikator für das Konsumverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher, welches wiederum eine wichtige Säule der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland ist. GfK und NIM führen dafür monatlich Interviews mit Verbraucherinnen und Verbrauchern. Für die aktuelle Erhebung wurden vom 2. bis zum 13. Juli rund 2000 Menschen befragt.
D.Avraham--CPN