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Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, begrüßt das geplante Alkoholverbot an Bahnhöfen. "Der Vorstoß der Deutschen Bahn ist richtig", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Bahnhöfe müssten Orte sein, an denen "sich Menschen sicher bewegen können und Eltern nicht überlegen müssen, welchen Bereichen sie mit ihren Kindern besser ausweichen".
"Bahnhöfe sind öffentliche Orte, an denen täglich Millionen Menschen unterwegs sind - darunter viele Kinder und Familien", führte Streeck aus. "Gerade sie erleben starken Alkoholkonsum, lautes oder enthemmtes Verhalten und die damit verbundene Unberechenbarkeit häufig als Belastung."
Der Drogenbeauftragte betonte: "Alkohol ist kein gewöhnliches Konsumgut. Er kann abhängig machen, schwere Krankheiten verursachen und Konflikte sowie Gewalt verschärfen."
Die Deutsche Bahn hatte am Dienstag mitgeteilt, dass sie das Trinken von Alkohol an allen deutschen Bahnhöfen verbietet. "Die neue Regel gilt bundesweit und wird bis zum 15. Oktober 2026 schrittweise an 5400 Bahnhöfen umgesetzt", erklärte der Konzern.
H.Müller--CPN