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Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft
Die Bundesbürger sind gespalten bei der Frage, ob Leihmutterschaften in Deutschland verboten bleiben oder erlaubt werden sollen. In einer Umfrage für die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) erklärten 41 Prozent, dass sie es für falsch halten, dass Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind. 39 Prozent finden das Verbot richtig, 20 Prozent legten sich nicht fest.
Aufgesplittert nach Parteien ergab sich folgendes Bild: Bei den Unions-Anhängern finden 47 Prozent das Verbot richtig. Bei den SPD-Wählern sind es 48 Prozent. Dagegen hielten 42 Prozent der AfD-Wähler, 47 Prozent der Wähler der Linkspartei sowie 49 Prozent der FDP-Wähler das Verbot für falsch. Bei den Grünen-Wählern hielten ausgeglichen 43 Prozent das Verbot für richtig - und 43 Prozent für falsch.
In die Aufmerksamkeit gerückt war das Thema durch den inzwischen zurückgetretenen Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU). Er und sein Mann sind durch eine Leihmutterschaft Eltern eines Sohnes geworden. Spahn hatte ein solches Vorgehen jedoch zuvor gemäß der CDU-Parteilinie abgelehnt. Nach Vorwürfen deswegen trat er am Samstag als Fraktionschef zurück.
Die Befragung mit 1004 Teilnehmern wurde vom 17. bis 20. Juli vorgenommen. Die maximale Fehlertoleranz beträgt plus/minus 3,1 Prozentpunkte.
P.Schmidt--CPN