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US-Exporte im April etwas stärker als Importe
Das Außenhandelsdefizit der USA ist im April leicht zurückgegangen. Es verringerte sich um 1,2 Prozent auf 55,9 Milliarden Dollar, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Analysten hatten ein höheres Defizit erwartet.
Im April stiegen die Exporte der USA demnach um 2,6 Prozent auf 327,1 Milliarden Dollar. Vor allem Rohöl, Heizöl und andere Mineralölprodukte waren vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs stärker gefragt. Die Ausfuhren von Investitionsgütern wie Computern und zivilen Flugzeugen legten ebenfalls zu.
Die US-Importe stiegen etwas schwächer, um 2,0 Prozent auf 383 Milliarden Dollar. Dazu trugen vor allem Computer und Halbleiter bei, die für den Ausbau Künstlicher Intelligenz benötigt werden.
Ziel der aggressiven Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ist es, die Exporte zu stärken und weniger zu importieren. Allerdings hatte das Oberste US-Gericht Ende Februar einen Großteil der von Trump verhängten Sonderzölle für unrechtmäßig erklärt.
Danach führte die Regierung für internationale Handelspartner einen neuen, zehnprozentigen Sonderzoll auf anderer Rechtsgrundlage ein. Der neue Aufschlag steht allerdings ebenfalls auf der Kippe: Ein US-Handelsgericht erklärte die Ersatzzölle in unterer Instanz bereits für rechtswidrig. Weitere Aufschläge sind bereits in Vorbereitung.
M.Anderson--CPN