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Deutsche Exporte im April gestiegen
Die Exporte aus Deutschland haben im April zugelegt. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Exportwarenwert um 0,9 Prozent auf 136,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Importe legten um 1,2 Prozent auf 122,1 Milliarden Euro zu.
Deutlich mehr als die Hälfte der deutschen Ausfuhren gehen in andere EU-Staaten. Hier gab es im April einen Anstieg um 1,0 Prozent im Vergleich zum Februar.
Im Vormonat war die Exportstatistik von einem deutlichen Rückgang der Lieferungen in die USA negativ beeinflusst worden. Im April gab es hier nun wieder einen Anstieg - um 1,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das Exportvolumen in die USA dennoch bedeutend niedriger. Das Land ist weiterhin der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte.
Die Exporte nach Großbritannien sanken stark, um 9,5 Prozent. Das Land lag im Ranking der Abnehmerländer deutscher Produkte aber weiterhin vor China. Die Exporte in die Volksrepublik gingen im April um 3,5 Prozent zurück.
Auf der Importseite verlangsamte sich das Wachstum der Einfuhren aus China deutlich. Im April wurden 0,2 Prozent mehr Waren von dort bezogen. Die US-Importe legten um 7,6 Prozent zu, die britischen Einfuhren nahmen um 4,7 Prozent ab.
M.Mendoza--CPN