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Krebstherapie zum Injizieren: Sanofi erhält Zulassung
Chemotherapie gegen Krebs könnte für manche Patienten künftig auch zuhause möglich sein: Das Krebsmedikament Sarclisa des französischen Pharmakonzerns Sanofi wurde in der EU als Injektor zugelassen. "Sarclisa ist das erste Krebsmedikament in der EU, das über einen tragbaren Injektor und durch manuelle, subkutane Injektion verabreicht wird", teilte Sanofi am Montag mit. Dies ermögliche eine flexible Anwendung, etwa im häuslichen Umfeld des Patienten.
Sarclisa wird zur Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt, einer Form von Knochenmarkkrebs, bei der sich Plasmazellen unkontrolliert vermehren. Das Medikament ist seit 2020 in fast 60 Ländern zur Behandlung zugelassen. Die neue Darreichungsform wird derzeit von Zulassungsbehörden in mehreren Ländern geprüft, etwa in den USA, Japan und China.
Der sogenannte On-Body-Injektor ist ein etwa handtellergroßes Gerät, über das auf Knopfdruck ein Medikament unter die Haut gespritzt werden kann. Dies soll Klinikaufenthalte für Chemotherapie in Form von Infusionen ersetzen. Die Injektionszeit beträgt in beiden Fällen 13 Minuten.
S.F.Lacroix--CPN