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Presse: Flugsicherung registriert Verdopplung der Drohnenvorfälle
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg von Luftraumgefährdungen durch Drohnen registriert. Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen von Januar bis April dieses Jahres seien 108 Behinderungen durch unbemannte Luftfahrzeugsysteme gemeldet worden, berichtete die "Welt" laut Mitteilung vom Freitag. Im vergangenen Jahr wurden demnach im selben Zeitraum lediglich 47 Vorfälle bei der DFS aktenkundig.
Der Großteil der Störungen ereignete sich nach den Zahlen der DFS im Großraum von Flughäfen, wo 100 Vorfälle in der Regel von Piloten gemeldet wurden. Am stärksten betroffen war der Hauptstadtflughafen BER, wo allein 25 Behinderungen durch Drohnen gemeldet wurden, gefolgt von Bremen (22) und Frankfurt (15).
Der Luftfahrtbranche entstehen durch Flughafen-Sperrungen infolge von Drohnenvorfällen wirtschaftliche Schäden. Sie ruft daher nach effizienteren staatlichen Abwehrmaßnahmen. "Als Teil der kritischen Infrastruktur brauchen Flughäfen einen zuverlässigen Schutz", sagte eine Sprecherin der Lufthansa-Gruppe der "Welt". "Es braucht klare Zuständigkeiten bei den Sicherheitsbehörden und eine schnelle Beschaffung und Implementierung der notwendigen Detektions- und Abwehrtechnik."
M.García--CPN