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Bas dringt auf Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) dringt langfristig auf eine Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung. "Wir brauchen ein gemeinsames System, wenn man eine große Reform haben will", sagte sie am Montagabend bei einer Veranstaltung der "Rheinischen Post" in Düsseldorf. "Wenn alle einzahlen, dann hätten wir mehr im Topf und der Staat muss nicht so viel zuzahlen", sagte die Ministerin, die zugleich SPD-Vorsitzende ist.
"Ich weiß, dass es ein langer Weg ist", schränkte Bas ein. Aber erste Schritte in Richtung einer Einbeziehung von Beamten könnten durchaus bei der jetzt geplanten Rentenreform bereits getan werden. "Alle Bundesländer müssen dabei mitmachen", merkte Bas weiter an. "Deshalb muss man mit den Ministerpräsidenten darüber reden, wenn man das will."
Bas zeigte sich grundsätzlich auch offen für ein höheres Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus nach 2031. Allerdings müsse es für die, die nicht so lange arbeiten könnten, spezielle Lösungen geben, betonte die SPD-Chefin. Dabei könnte es eine Möglichkeit sein, das Renteneintrittsalter zumindest teilweise an die Zahl der Beitragsjahre zu koppeln.
H.Cho--CPN