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IEA rechnet mit 30 Prozent E-Autos an 2026 verkauften Neuwagen
Der weltweite Anteil von E-Autos steigt weiter und könnte nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur 2026 auf 30 Prozent aller verkauften Autos steigen. Im Jahr 2025 stiegen die weltweiten Verkäufe von Elektroautos um 20 Prozent auf über 20 Millionen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der IEA zur E-Mobilität. Dies entspricht etwa einem Viertel aller Neuwagen.
Bei der Produktion von E-Autos liegt China weiterhin mit einem Anteil von 60 Prozent der weltweit verkauften Elektroautos vorn. Europäische und nordamerikanische Hersteller erreichten einen Marktanteil von je etwa 15 Prozent der globalen Verkäufe.
Der Verkauf von E-Autos hat im vergangenen Jahr nach Angaben der IEA in fast 100 Ländern neue Höchstwerte erreicht. "Die wachsende Beliebtheit von E‑Autos bedeutet eine tiefgreifende Veränderung der Automärkte und des Energiesystems", sagte IEA-Chef Fatih Birol. Inmitten der jüngsten Ölkrise infolge des Iran-Kriegs sorgten E-Autos für eine gewisse Entlastung.
"Sinkende Batteriepreise und mögliche politische Reaktionen auf die aktuelle globale Energiekrise werden dem Markt für Elektrofahrzeuge weiteren Schwung verleihen", betonte Birol.
In Südostasien nehme der Anteil an E-Autos besonders stark zu. Die jährlichen Verkäufe hätten sich 2025 mehr als verdoppelt und erreichten einen Marktanteil von knapp 20 Prozent, heißt es in dem Bericht. Bis 2035 könne dieser sogar auf 60 Prozent steigen, gefördert durch günstige Preise und politische Maßnahmen. Einige Länder der Region, darunter Vietnam, wollen Steueranreize für Elektrofahrzeuge vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise ausweiten.
A.Zimmermann--CPN