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US-Schuldenaufnahme verteuert sich weiter - Renditen auf 19-Jahres-Hoch
Die USA müssen immer mehr für die Schuldenaufnahme bezahlen. Die Rendite für US-Anleihen mit 30-jähriger Laufzeit stieg am Dienstag zeitweise auf 5,18 Prozent, das war der höchste Stand seit 2007. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs waren die Renditen deutlich gestiegen.
Viele Investoren stießen seit Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran Ende Februar US-Anleihen ab. Dadurch fiel der Kurs der Papiere, sodass die Regierung Neuanlegern höhere Renditen zahlen musste.
Über Anleihen nehmen Staaten Schulden auf, um Haushaltsprojekte unabhängig von Steuereinnahmen finanzieren zu können. Auch für Deutschland hat sich die Schuldenaufnahme verteuert. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen nähert sich derzeit laut Analysten der Marke von 3,2 Prozent. Das ist der höchste Stand seit 2011.
M.García--CPN