-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
TUI profitiert vom Reisesommer - erreicht aber noch nicht wieder Vorkrisenniveau
Der TUI-Konzern hat im vergangenen Quartal deutlich vom wieder hochgefahrenen Luftverkehr profitiert - reicht jedoch noch nicht wieder an das Vorkrisenniveau heran. Zwischen April und Juni, dem für TUI dritten Quartal, lag die Gästezahl verglichen mit 2019 bei 84 Prozent, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Demnach reisten im Berichtszeitraum 5,1 Millionen Gäste mit der TUI. Zudem wurden 90 Prozent des Buchungsniveaus vom Sommer 2019 erreicht.
Seinen Umsatz konnte das Unternehmen auf 4,43 Milliarden Euro fast versiebenfachen - angetrieben durch die Airlinesparte. Der bereinigte Gewinn vor Steuern lag jedoch bei minus 27 Millionen Euro. Hier machte TUI vor allem Zusatzkosten in Millionenhöhe, die durch "Unregelmäßigkeiten insbesondere im britischen Flugverkehr verursacht" worden seien, für die Zahlen verantwortlich.
Der designierte TUI-Chef Sebastian Ebel sprach von einer "guten Entwicklung im dritten Quartal" trotz der derzeitigen Herausforderungen für den europäischen Luftverkehr. "Die Menschen wollen reisen." Die Branche kämpft derzeit vor allem mit Personalmangel und kann die hohe Nachfrage nach den Unterbrechungen der Corona-Krise nicht ausreichend bedienen.
Ebel übernimmt Ende September den Vorsitz von Fritz Joussen. Der langjährige TUI-Chef hatte Ende Juni angekündigt, seinen Posten niederzulegen. TUI war in der Pandemie mit Milliarden vom Staat unterstützt worden, ist nun aber nicht mehr auf staatliche Kredite angewiesen.
Joussen hatte seinen Abschied damit begründet, dass die "unmittelbare Krisenbewältigung abgeschlossen" sei. Unter neuer Führung starte TUI nun das nächste Kapitel: Rückkehr zu profitablem Wachstum.
Y.Tengku--CPN