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Bahn-Betriebsrätin fordert Runden Tisch für Nachfolgeangebot des Neun-Euro-Tickets
Die Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der DB-Tochter Station & Service, Heike Moll, fordert nach dem Auslaufen des Neun-Euro-Tickets einen Runden Tisch zur Planung eines Nachfolgeangebots. Eine direkte Fortsetzung des Neun-Euro-Tickets lehne sie ab, sagte Moll dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben): "Wir brauchen erst einmal ein, zwei Monate, damit wir sortieren und auswerten können. Was lief gut, wo tauchten Probleme auf?"
Sie freue sich, dass Menschen wieder verstärkt Bahn fahren wollten, sagte Moll weiter. "Und ich bin auch für ein günstiges Angebot." Dafür müssten sich alle Beteiligten von Bund und Ländern, Eisenbahnunternehmen und Gewerkschaften zusammensetzen und "besprechen, was realisierbar ist".
"Was können wir anbieten, ohne die Reisenden zu verprellen und ohne die Kolleginnen und Kollegen auf dem Zahnfleisch gehen zu lassen? Was brauchen wir mehr an Personal und Zügen - und wer soll es bezahlen?", sagte die Betriebsratschefin dem RND weiter. Die DB Station & Service ist zuständig für rund 5400 Bahnhöfe in Deutschland: Bau, Betrieb und Instandhaltung.
Das Neun-Euro-Ticket läuft Ende August aus. Seit Wochen wird über eine Nachfolgeregelung diskutiert. Knackpunkt ist die Finanzierung.
D.Goldberg--CPN