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Bahn-Chefin Palla: Investieren 20 Milliarden Euro bis 2030 in Bahnhöfe
Die Deutsche Bahn (DB) will in den kommenden fünf Jahren 20 Milliarden Euro in die Renovierung von Bahnhöfen investieren. "Die Bahnhöfe liegen uns besonders am Herzen. Sie sind eine Visitenkarte, nicht nur für uns, sondern auch für die Städte und Gemeinden", sagte DB-Chefin Evelyn Palla den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Samstag. "Da haben wir ganz klar Nachholbedarf."
In diesem Jahr sollen für vier Milliarden Euro "mehr als 1000 Stationen in der gesamten Republik" modernisiert werden, erläuterte Palla. In den kommenden fünf Jahren würden es mehr als 20 Milliarden Euro Investitionen sein.
Außerdem habe die DB ihr Programm zur Rundum-Neugestaltung ganzer Stationen von 500 auf 710 ausgeweitet. "130 kommen bereits in diesem Jahr dran", kündigte Palla an.
Dazu kämen "noch einmal 50 Millionen Euro für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Stationen". Dieses Sofortprogramm war im Januar gestartet. "Bald" beginne auch ein Sofortprogramm für eine bessere Information der Reisenden, sagte Palla den Funke-Zeitungen.
Mitte des Jahres wird die Bahn bekanntgeben, wann der Stuttgarter Hauptbahnhof in Betrieb genommen wird, bestätigte Palla frühere Angaben. "Gerade sind wir dabei, das Projekt, die Organisation und die Kapazitäten zu überprüfen", sagte sie. Am Bahnprojekt Stuttgart 21 wird seit gut 16 Jahren gearbeitet, die Inbetriebnahme verzögerte sich immer wieder. Die Kosten, ursprünglich auf rund drei Milliarden Euro veranschlagt, stiegen mittlerweile auf geschätzt fast zwölf Milliarden Euro.
ilo/hei
C.Peyronnet--CPN