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Pilotenstreik: Erneut hunderte Flüge gestrichen
Piloten der Lufthansa haben ihren aktuellen zweitägigen Streik am Freitag fortgesetzt. Am Flughafen Frankfurt am Main wurden erneut hunderte Flüge gestrichen. Bestreikt wurden Flüge der Lufthansa sowie ihrer Töchter Cityline, Eurowings und die Frachtsparte Cargo.
Piloten der Lufthansa hatten bereits am Montag und Dienstag gestreikt. Ihre Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) fordert Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge der Piloten.
Am Dienstag und Mittwoch hatten auch Flugbegleiter der Lufthansa gestreikt, betroffen waren die Kernmarke Lufthansa und Cityline. Aufgerufen zur Arbeitsniederlegung hatte die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO). Hier geht es im Tarifstreit vornehmlich um die Arbeitsbedingungen der Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen.
Seit Beginn der Woche fielen täglich hunderte Lufthansa-Flüge aus. Der Konzern macht keine Angaben dazu oder zur Zahl der betroffenen Passagiere. Er gibt lediglich an, dass 70 Prozent der Flüge der gesamten Lufthansa-Gruppe stattfanden. Dazu gehören aber auch Fluggesellschaften wie Austrian oder Brussels Airlines, die nicht bestreikt werden.
Die Lufthansa hatte am Donnerstag unter Hinweis auf die derzeitigen Arbeitskämpfe und hohe Kerosinkosten das sofortige Aus für Cityline bekanntgegeben. Die Pilotengewerkschaft VC kritisierte das scharf, die Entscheidung sei "ohne Rücksicht auf die Mitarbeitenden" erfolgt.
Y.Tengku--CPN