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KI-Nachfrage treibt Gewinn von Chip-Hersteller TSMC weiter nach oben
Der Chiphersteller TSMC aus Taiwan hat einen weiteren Rekordgewinn erzielt. Im ersten Quartal übertraf der Nettogewinn die Erwartungen von Analysten und legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 58 Prozent auf 572,5 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (rund 15,4 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. TSMC profitierte dabei von der starken Nachfrage nach Halbleitern im Zuge des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI).
Der Konzern ist der weltweit größte Auftragsfertiger von Mikrochips, die etwa in Smartphones von Apple, aber auch beim auf KI-Prozessoren spezialisierten Chiphersteller Nvidia zum Einsatz kommen. Rund um die Welt investieren Regierungen und Unternehmen derzeit Milliardenbeträge in den Bau neuer Rechenzentren, um KI-Tools wie Chatbots, Bildgeneratoren oder Agenten betreiben und trainieren zu können.
Zwar bringe die aktuelle Lage im Nahen Osten "makroökonomische Unsicherheiten" mit sich, weshalb der Konzern bei der Geschäftsplanung Vorsicht walten lassen, erklärte TSMC-Chef CC Wei. Die Nachfrage im KI-Bereich sei aber "weiterhin äußerst robust", fügte er hinzu. Deshalb sei TSMC "nach wie vor sehr zuversichtlich, dass unser Umsatz für das Gesamtjahr 2026 in US-Dollar um über 30 Prozent wachsen wird."
H.Meyer--CPN