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Transportgewerbe warnt vor steigenden Verbraucherpreisen durch höhere Diesel-Kosten
Angesichts deutlich gestiegener Kraftstoffpreise vor dem Hintergrund des Iran-Krieges hat das deutsche Transportgewerbe vor höheren Verbraucherpreisen gewarnt. "Die gestiegenen Kraftstoffpreise werden die Verbraucher belasten", sagte der Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, der "Bild" (Donnerstagsausgabe). Bei den aktuellen Dieselpreissteigerungen könnten Frachtkosten "schnell um bis zu zehn Prozent steigen".
Steigen die Logistik-Kosten, verteuern sich Engelhard zufolge auch die Produkte im Handel. "Das betrifft alle Produkte des täglichen Bedarfs, vom Shampoo bis zur Kiste Bier." Nach Angaben des Verbands werden 85 Prozent aller Güter in Deutschland mit dem Lastwagen transportiert.
Die Ölpreise und in der Folge auch die Preise für Benzin und Diesel sind seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar stark gestiegen. Den Mineralölkonzernen wird vorgeworfen, die Verbraucherpreise zu stark erhöht zu haben. Zuletzt kostete ein Liter Benzin im bundesweiten Schnitt laut ADAC 2,045 Euro, Diesel war mit 2,188 Euro pro Liter noch deutlich teurer. Auf die am Dienstag zunächst gesunkenen Weltmarktpreise für Rohöl hatte der Spritpreis kaum reagiert.
H.Meyer--CPN