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Inflationsrate im Februar unter zwei Prozent - Teuerung bei Lebensmitteln geringer
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Februar abgeschwächt: Die Inflationsrate fiel mit 1,9 Prozent wieder unter die Zwei-Prozent-Marke, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte und damit vorläufige Angaben bestätigte. Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln habe sich deutlich verringert - günstiger als vor einem Jahr waren vor allem Butter, Olivenöl oder Kartoffeln.
Lebensmittel insgesamt wurden im Februar im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent teurer, wie das Statistikamt erklärte. Im Januar hatte die Teuerung hier noch 2,1 Prozent betragen. Es gab aber auch Nahrungsmittel, die deutlich mehr kosteten als im Februar 2025, etwa Schokolade, Rindfleisch, Obst und frisches Gemüse.
Die Energiepreise sanken mit 1,9 Prozent sogar noch stärker als im Januar mit 1,7 Prozent. Erdgas war 4,4 Prozent günstiger, Strom 4,1 Prozent. Das sei unter anderem auf die zu Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen wie die Senkung der Netzentgelte und die Abschaffung der Gasspeicherumlage. Kraftstoffe wurden nur um 0,3 Prozent teurer. Der Iran-Krieg und seine Folgen hätten sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt, betonte das Statistikamt.
Überdurchschnittlich legten die Preise für Dienstleistungen zu: um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Demnach lag die Teuerung bereits seit Januar 2024 oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (7,0 Prozent) sowie - vor allem wegen des gestiegenen Preises für das Deutschlandticket - die kombinierte Personenbeförderung.
Auch die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen, Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit, Gaststättendienstleistungen sowie Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung waren deutlich höher als ein Jahr zuvor. Die Nettokaltmieten kletterten um 2,1 Prozent. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Telekommunikationsdienstleistungen.
O.Ignatyev--CPN