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Verdi: Keine Fortschritte bei Tarifverhandlungen für hessische Landesbeschäftigte
Bei den Tarifverhandlungen für die rund 58.000 angestellten Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Hessen hat es aus Sicht der Gewerkschaft Verdi keine Fortschritte gegeben. Ein Angebot der Arbeitgeberseite habe es in der seit Montag andauernden zweiten Runde nicht gegeben, teilte Verdi am Dienstag mit.
"Die beiden Tage waren geprägt von wenig anerkennenden Bemerkungen der Arbeitgeberseite über die Arbeitsleistungen der Beschäftigten", erklärte Oliver Bandosz von Verdi. Mehrere Themen seien auf Wunsch des Landes auf die dritte Verhandlungsrunde Ende März vertagt worden. Verdi kündigte die Vorbereitung von Streiks an.
Verdi und weitere hessische Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat. Auszubildende sollen 200 Euro mehr erhalten. Bestehen sie ihre Prüfung, sollen sie ohne Notenbezug unbefristet übernommen werden.
Die Gespräche sollen am 26. und am 27. März fortgesetzt werden. Hessen trat 2004 aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder aus und verhandelt seither separat. Mitte Februar einigten sich die anderen 15 Länder mit den Gewerkschaften auf 5,8 Prozent mehr Geld in drei Stufen.
U.Ndiaye--CPN