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Fünfter Kriegstag: Ölpreis steigt weiter
Am fünften Tag des Iran-Kriegs ist der Ölpreis weiter gestiegen. Im asiatischen Handel legte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent am Mittwoch um 2,9 Prozent auf 83,7 Dollar zu. Der Preis für die US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) kletterte um 2,6 Prozent auf 76,5 Dollar.
Analysten halten Preise von über 100 Dollar pro Barrel Rohöl im Fall eines längeren Konflikts für denkbar. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Samstag nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Sperrung der Straße von Hormus verkündet. Sie gilt als Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr. Am Montag drohte ein General der Revolutionsgarden mit Angriffen auf Schiffe, die die Meerenge passieren wollten. Dort waren bereits mehrere Schiffe von Geschossen getroffen worden.
US-Präsident Donald will festsitzenden Öltankern notfalls Geleitschutz geben. "Falls nötig, wird die US-Marine so schnell wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er stellte Reedereien zudem vergünstigte Risikoversicherungen und Garantien der USA in Aussicht. Damit wollten die Vereinigten Staaten für "die finanzielle Sicherheit des gesamten Seeverkehrs" sorgen, erklärte der Präsident.
C.Smith--CPN