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Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern
Mindestens 25 Schiffe deutscher Reedereien befinden sich derzeit in den Gewässern des persischen Golfs und damit in oder in unmittelbarer Nähe zum Kriegsgebiet. "Darunter sind zwei Kreuzfahrtschiffe mit zusammen etwa 7000 Passagieren an Bord, die die Region durch die Straße von Hormus aus Sicherheitsgründen derzeit nicht verlassen können", erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) am Montag in Hamburg. Bislang seien deutsche Schiffe und Seeleute "nach aktueller Kenntnislage" nicht angegriffen worden.
Es gebe aber bereits Berichte über Angriffe auf die zivile Schifffahrt mit Verletzten und Toten, führte der Reederei-Verband aus. "Die Entwicklungen unterstreichen die zunehmende Gefährdung entlang einer der wichtigsten globalen Energie- und Handelsrouten." Die Lage sei "sehr volatil".
"Darüber hinaus sind von der Lage im Nahen Osten noch weitaus mehr Schiffe deutscher Reedereien betroffen, die in der Großregion präsent sind, etwa im Arabischen Meer und im Roten Meer", erklärte der VDR weiter. Zwar bestehe bislang keine physische Blockade der Straße von Hormus. "Es liegen jedoch Warnungen und Funksprüche iranischer Stellen vor, wonach Schiffe aufgefordert werden, die Passage nicht zu nutzen."
Y.Jeong--CPN