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US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
EZB schreibt 2025 erneut Verlust
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist im vergangenen Jahr weiter in den roten Zahlen geblieben. Der Fehlbetrag für das Jahr 2025 summierte sich auf rund 1,25 Milliarden Euro, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Im Vergleich zu 2024, als die Zentralbank ein Rekordminus von gut 7,9 Milliarden Euro verbucht hatte, fiel der Fehlbetrag aber deutlich niedriger aus. Dennoch wird es der EZB zufolge nun erneut "keine Gewinnausschüttung an die nationalen Zentralbanken des Euroraums" wie etwa die Bundesbank geben.
Die Fehlbeträge seit dem Jahr 2022 hängen vor allem mit den geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbank selbst zusammen. Denn um die zeitweilig hohe Inflation im Euroraum zu bekämpfen, hatte die EZB die Leitzinsen seit 2022 angehoben - mit Auswirkungen auch auf die Zinsaufwendungen für eigene Verbindlichkeiten.
Da die Teuerung der Verbraucherpreise mittlerweile wieder eingedämmt ist und die Inflation nahe des EZB-Ziels von zwei Prozent liegt, sind die Vorzeichen inzwischen anders: 2025 sei der Nettozinsaufwand bereits wieder "deutlich geringer als in den Vorjahren gewesen, erklärte die Zentralbank. "Die EZB sollte im Jahr 2026 oder im Folgejahr wieder Gewinne erzielen." Dies hänge jedoch auch vom künftigen Niveau der Leitzinsen und der Wechselkurse ab.
Zugleich hob die EZB hervor, dass die Zentralbank "ungeachtet jeglicher Verluste wirksam handeln und ihr vorrangiges Mandat - die Gewährleistung von Preisstabilität - erfüllen" könne. Der Fehlbetrag im Jahr 2025 soll der EZB zufolge, wie bereits die Fehlbeträge der Vorjahre, in der Bilanz der Zentralbank verbleiben und mit künftigen Überschüssen verrechnet werden.
Ng.A.Adebayo--CPN