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Mehr als 4,5 Millionen Tonnen: Gemüseernte in Deutschland auf Rekordhoch
Zwiebeln, Möhren, Weißkohl, Gurken: Die Gemüseernte in Deutschland hat im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Die landwirtschaftlichen Betriebe ernteten mehr als 4,5 Millionen Tonnen, so viel wie nie seit Beginn der Zeitreihe 1990, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Erntemenge stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent, im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 sogar um rund 13 Prozent.
Speisezwiebeln waren im vergangenen Jahr erstmals seit 1990 die Gemüseart mit der größten Erntemenge - es waren rund 903.000 Tonnen und damit rund ein Fünftel mehr als 2024. An zweiter Stelle folgten Möhren mit einer Erntemenge von knapp 866.000 Tonnen, gefolgt von Weißkohl und Einlegegurken.
Angebaut wurde das Gemüse auf fast 132.000 Hektar von insgesamt fast 6000 Betrieben. Rund 16 Prozent der Fläche wurde ökologisch bewirtschaftet, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Bio-Betriebe bauten demnach vor allem Möhren an, zudem Kürbis, Zwiebeln und Rote Bete. Auch Zucchini und Erbsen hatten hohe Anteile an der gesamten Bio-Gemüseernte.
In Gewächshäusern oder unter Folienabdeckung werden laut Statistik vor allem Tomaten, Salatgurken und Paprika angebaut. Weitere von der Statistik erfasste Gemüsearten sind zahlreiche weitere Kohlsorten, Salate, Spinat, Bohnen, Petersilie, Schnittlauch, Rhabarber oder Spargel.
O.Ignatyev--CPN