-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
TÜV-Verband: Führerscheinprüfungen auf neuem Allzeithoch
Trotz der als zu hoch kritisierten Kosten für den Führerschein ist die Zahl der Fahrprüfungen in Deutschland auf einen neuen Rekord gestiegen. Über alle Klassen hinweg wurden im vergangenen Jahr laut einer am Mittwoch veröffentlichten Datenerhebung des TÜV-Verbands 2,04 Millionen Theorieprüfungen abgelegt und damit 1,6 Prozent oder rund 33.000 Prüfungen mehr als 2024. Zugleich wurden rund 1,89 Millionen Praxisprüfungen und damit etwa 90.000 mehr abgelegt als im Vorjahr (plus 4,9 Prozent).
Mit Abstand am beliebtesten ist der Autoführerschein: Die Klassen B und BF17 (Führerschein mit 17) machten 80 Prozent der theoretischen und 73 Prozent der praktischen Prüfungen aus. "Der Führerschein boomt wie eh und je", erklärte Experte Richard Goebelt vom TÜV-Verband.
Die Mehrheit der Fahrschülerinnen und -schüler bestand die Prüfung für den Autoführerschein im vergangenen Jahr im ersten Anlauf. In der Theorie waren es 63 Prozent, in der Praxisprüfung 65 Prozent. "Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Gruppe der Wiederholenden tut sich schwer und scheitert häufig sogar mehrfach", erklärte Goebelt. Bei Wiederholungsprüfungen liegt die Bestehensquote laut TÜV in der Theorie bei 44 Prozent und in der Praxis bei 58 Prozent.
"Wer den Führerscheinerwerb effizienter und kostengünstiger gestalten will, muss alles daransetzen, den ersten Prüfungsversuch zum Erfolg zu machen", fuhr Goebelt fort. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hatte im Herbst eine Reform des Führerscheins ankündigt. Am Mittwoch will Schnieder seine "weiterentwickelten Eckpunkte" der Reform vorstellen. Ziel der Reform ist laut Minister, "den Erwerb des Führerscheins bezahlbarer zu machen – bei gleichbleibend hohen Standards der Verkehrssicherheit".
Der TÜV-Verband schlug "verbindliche, einheitliche digitale Lernstandskontrollen" vor, mit der vor der Prüfung die "Prüfungsreife" festgestellt werden solle. Kritisch sieht der Verband hingegen "Vorschläge, die auf eine pauschale Absenkung von Anforderungen bei der Fahranfängervorbereitung hinauslaufen - etwa bei der Fahrzeit, Prüfungsdauer und im Fragenkatalog".
O.Hansen--CPN