-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
Musk: SpaceX legt Fokus künftig auf den Mond
SpaceX-Chef Elon Musk stellt seine ehrgeizigen Pläne zur Besiedlung des Mars zurück und will sich nach eigenen Worten zunächst auf leichter erreichbare Ziele konzentrieren: Sein Raumfahrtunternehmen lege seinen Fokus jetzt auf den Bau einer Stadt auf dem Mond, schrieb Musk am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst X. "Wir könnten das möglicherweise in weniger als zehn Jahren schaffen, wogegen es beim Mars mehr als 20 Jahre dauern würde", schrieb er zur Begründung.
Zudem seien Flüge zum Mars nur alle 26 Monate möglich, wenn die Planeten richtig stehen, ergänzte Musk. "Zum Mond können wir alle zehn Tage abheben."
Experten hatten Musks Pläne zur Kolonisierung des Roten Planeten in der Vergangenheit als unrealistisch und überambitioniert kritisiert. 2016 hatte der Tech-Milliardär in Aussicht gestellt, 2024 erstmals Raumfahrer zum Mars zu bringen. Fünf Jahre zuvor hatte er dem "Wall Street Journal" gesagt, die ersten SpaceX-Astronauten würden "im besten Fall in zehn Jahren und im schlechtesten Fall in 15 bis 20 Jahren" zum Mars fliegen - also zwischen 2021 und 2031.
Auch US-Präsident Donald Trump hat seine Prioritäten für die US-Raumfahrt in jüngster Zeit geändert. Im Dezember wies er die Raumfahrtbehörde Nasa per Dekret an, bis zum Jahr 2028 wieder Astronauten zum Mond zu bringen. Bis 2030 soll die Nasa nach Trumps Willen zudem "erste Elemente einer dauerhaften Mondstation" errichten und Pläne für Atomreaktoren im All konkretisieren. Das Dekret markierte eine Abkehr von Trumps früheren Ankündigungen, noch vor Ende seiner Amtszeit US-Raumfahrer zum Mars zu bringen.
Nach derzeitiger Planung ist die nächste bemannte US-Mondlandung für Mitte kommenden Jahres mit der Artemis-3-Mission geplant. Experten erwarten jedoch eine Verschiebung, da das derzeit bei SpaceX entwickelte Landegerät noch nicht fertig ist.
Die USA waren zuletzt mit ihren Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 insgesamt sechs Mal auf dem Mond gelandet. Das Artemis-Programm der Nasa sieht nun neben einer Mondlandung auch den Bau einer dauerhaften Mondstation vor.
H.Meyer--CPN