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Verdi: Bundesweite Streiks im Nahverkehr beendet
Die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr sind nach einem Tag beendet worden. In der Nacht zum Dienstag endeten die Arbeitskampfmaßnahmen, wie ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Verdi wollte damit in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben Druck auf die Arbeitgeber machen.
In allen Bundesländern außer in Niedersachsen waren am Montag Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen von kommunalen Verkehrsbetrieben vielerorts im Depot geblieben. Mit Beginn der Frühschicht um 03.00 Uhr legten Beschäftigte von kommunalen Verkehrsbetrieben die Arbeit nieder. Millionen Menschen waren betroffen.
In den seit November laufenden Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi deutlich bessere Arbeitsbedingungen, etwa durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, Verlängerung der Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Die Verkehrsbetriebe kritisierten den Streik am Montag als "unverhältnismäßige Eskalation in den gerade erst begonnenen Tarifverhandlungen".
A.Leibowitz--CPN