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Französischer Spieleentwickler Ubisoft rechnet mit massiven Verlusten
Der französischen Spieleentwickler Ubisoft rechnet nach eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem operativen Verlust in Höhe von einer Milliarde Euro. Als Teil einer Umstrukturierung sagte das Unternehmen die Entwicklung von sechs Spielen ab, darunter die Neuauflage des Videospiel-Klassikers "Prince of Persia: Sands of Time". Zudem verschob Ubisoft die Veröffentlichung von sieben weiteren Spielen.
Im Rahmen der Umstrukturierung von Ubisoft sollen viele der dutzenden Studios weltweit in ein branchenweit einzigartiges System von fünf "Kreativhäusern" zusammengelegt werden, die sich jeweils der Einwicklung eines anderen Spielgenres widmen. Die fünf neue Einheiten von Ubisoft sollen rund die Hälfte der Ubisoft-Studios weltweit unter sich aufteilen. Der Geschäftsführer von Ubisoft, Yves Guillemot, bezeichnete die Umstrukturierung als "radikalen Schritt".
Ubisoft hatte im Zuge von Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro in den vergangenen Jahren bereits etwa 3000 Stellen weltweit abgebaut und Studios geschlossen. Am Mittwoch erklärte der Spieleentwickler den Start der "dritten und abschließenden Phase" zur Einsparung von 200 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren.
O.Hansen--CPN