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Zufahrt zum Hafen von Dover zu Ferienbeginn in Großbritannien weiter schwierig
Die Zufahrt zum Hafen von Dover hat sich zu Beginn der Sommerferien in weiten Teilen Großbritanniens weiter schwierig gestaltet. "Es ist sehr, sehr hart", sagte der Vorsitzende des Kent County Council, Roger Gough, am Samstagmorgen dem Sender BBC. Hafendirektor Doug Bannister wies darauf hin, dass die zusätzlichen Kontrollen nach dem Brexit die Zeit zum Einchecken verlängern.
Für Samstag sei ohnehin eine "hohe Belastung" absehbar gewesen, sagte Bannister. Nach den 8500 am Freitag abgefertigten Autos würden am Samstag 10.000 erwartet, sagte er der BBC. Die britische Außenministerin Liz Truss forderte Paris am Freitag auf, etwas gegen die "unannehmbaren" Verzögerungen im Hafen von Dover zu unternehmen. Von der britischen Seite wurde die "traurige Unterbesetzung" der französischen Grenzkontrollen beklagt. Passagiere müssen britische und französische Kontrollen hinter sich lassen, bevor sie Fähren betreten können.
Truss bezeichnete die Lage als "völlig vermeidbar". Die Ministerin, die sich um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson bewirbt, forderte: "Wir brauchen Maßnahmen von Frankreich, um die Kapazitäten an der Grenze zu erhöhen, um weitere Störungen für britische Touristen zu begrenzen und um sicherzustellen, dass diese schreckliche Situation in Zukunft vermieden wird."
Autos und Lastwagen warteten am Hafen von Dover in kilometerlangen Schlangen. Am Samstag um 07.00 Uhr erklärte die Fährgesellschaft P&O Ferries, für den Weg zum Hafen und die Sicherheitsüberprüfungen werde eine Zeit von drei bis vier Stunden benötigt. Am Freitag waren es sechs und mehr. Der französische Abgeordnete Pierre-Henri Dumont erklärte, das Reisechaos sei ein spätes Nachspiel des Brexit.
A.Leibowitz--CPN