-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
Bericht: Mehr queerfeindliche Delikte in Berlin als bisher bekannt
In Berlin hat es einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr deutlich mehr trans- und homophobe Delikte gegeben als bislang bekannt. Dies berichtete der "Tagesspiegel" am Donnerstag unter Berufung auf Bundesbeamte. Demnach wurden 645 Verfahren zu sogenannten Hassverbrechen mit Bezug auf die sexuelle Identität oder Orientierung der Geschädigten eingeleitet. Verurteilt wurden 64 Verdächtigte.
Im Jahr 2020 waren es 632 Verfahren und 44 Verurteilungen. In der aktuellen Berliner Kriminalstatistik wurden für das Jahr 2021 hingegen 525 Fälle und für das Vorjahr 428 mit Bezug auf die sexuelle Orientierung oder Identität ausgewiesen. Informationen des "Tagesspiegel" zufolge erklären sich die nun höheren Zahlen dadurch, dass zahlreiche Delikte nachgemeldet oder Fälle intern neu bewertet wurden.
Trans- und homophobe Fälle werden oft unter der Bezeichnung queerfeindliche Taten zusammengefasst. Meist handelt es sich dabei um Körperverletzungen, Beleidigungen und Volksverhetzung. In der Hauptstadt gibt es laut Bericht bundesweit die mit Abstand meisten Ermittlungen zu solchen Delikten. Bundesbeamten zufolge ist dies darauf zurückzuführen, dass hier das Bewusstsein ausgeprägter ist, solche Taten anzuzeigen.
Für die Rechte und Anerkennung der queeren Community wollen am Samstag auch hunderttausende Menschen in der Hauptstadt demonstrieren bei der Parade zum Christopher Street Day (CSD). Der veranstaltende Verein rechnet mit einer halbe Million Teilnehmenden. Es ist die 44. CSD-Veranstaltung in Berlin.
P.Gonzales--CPN