-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
Greenpeace: China beschleunigt trotz Klimazusagen Genehmigungen für Kohlekraftwerke
Trotz Klimaschutz-Zusagen der Regierung hat China nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace die Genehmigungen weiterer Kohlekraftwerke beschleunigt. Im ersten Quartal des Jahres seien Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 8,63 Gigawatt auf den Weg gebracht worden, teilte Greenpeace am Mittwoch mit. China ist der größte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen der Welt. Vergangenes Jahr hatte sich Präsident Xi Jinping im Rahmen nationaler Klimaschutz-Anstrengungen verpflichtet, ab 2026 die Nutzung von Kohle zu verringern.
Hintergrund der neuen Kraftwerksgenehmigungen ist die Sorge der Behörden im Land vor Strom-Engpässen, die wirtschaftliche Schäden mit sich bringen könnten. Mitte des Jahres 2021 waren die Genehmigungen für neue Kohlekraftwerke in China zunächst deutlich zurückgegangen. Sie stiegen aber in den Folgemonaten wieder, nachdem es im Land zu Stromausfällen aufgrund von Versorgungsengpässen gekommen war. Der Stromverbrauch in China stieg in diesem Sommer aufgrund einer Hitzewelle und der verstärkten Nutzung von Klimaanlagen stark an.
Der chinesische Staatsrat, das Regierungskabinett des kommunistisch regierten Landes, hatte im Mai zusätzliche Investitionen in die Kohlestrom-Erzeugung in Höhe von umgerechnet rund 1,47 Milliarden Euro bekanntgegeben. Rund 60 Prozent des in China erzeugten Stroms stammt aus Kohlekraftwerken. Die Regierung hatte die Bergwerke im Land angewiesen, die Fördermenge im Jahr 2022 um 300 Millionen Tonnen zu erhöhen.
Greenpeace sieht in dem Ausbau der Kohlestrom-Erzeugung indes nicht nur eine Gefahr für den Übergang der Volksrepublik zur Klimaneutralität, sondern bezweifelt auch den Nutzen für die Energiesicherheit im Land. China habe eine "Überkapazität an Kohlekraftwerken", sagte der für Greenpeace in Peking tätige Klima- und Energie-Aktivist Wu Jinghan. Die Probleme bei der Energieversorgung hätten vielmehr mit der "schlechten Integration von Stromerzeugung, Stromnetz, Lasten und Speicherung" zu tun.
D.Goldberg--CPN