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Verkehrsminister Schnieder will Deutschlandticket "wirtschaftlich ausgestalten"
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) würde die Finanzierungsfragen rund um das Deutschlandticket gerne über steigende Nutzungszahlen lösen. Es müsse das Ziel sein, das Angebot "wirtschaftlich ausgestalten" zu können, sagte Schnieder am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". "Dass die Rahmenbedingungen so attraktiv sind, dass die Nutzerzahlen nach oben gehen" - dann müsse die öffentliche Hand auch weniger beisteuern.
Am derzeitigen Preis von 58 Euro pro Monat für das Ticket will der Verkehrsminister demnach festhalten. So stehe es auch im Koalitionsvertrag, betonte er. Sicher ist das jedoch offenbar nicht: "Darüber ringen wir heute und diskutieren und sprechen wir heute mit den Verkehrsministern der Länder", sagte er mit Blick auf die Sonderverkehrministerkonferenz am Nachmittag in Berlin.
Um die Finanzierung des Deutschlandtickets wird seit dessen Einführung immer wieder gestritten. In den Jahren 2023 bis 2025 zahlten Länder und Bund jeweils 1,5 Milliarden Euro, um Einnahmeausfälle bei den Verkehrsbetrieben auszugleichen. Wie die Finanzierung ab dem kommenden Jahr gesichert werden soll, ist noch offen.
Sowohl Bund als auch die Länder haben im Vorlauf der Ministerkonferenz deutlich gemacht, nicht für weitere Mehrkosten aufkommen zu wollen. Preiserhöhungen für das Ticket soll es laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung erst ab 2029 geben.
C.Smith--CPN