-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
Korridorsanierung der Deutschen Bahn wird voraussichtlich deutlich länger dauern
Die geplanten Korridorsanierungen der Deutschen Bahn werden voraussichtlich deutlich länger dauern als zunächst geplant. Der bisherige Zeitplan werde überprüft und angepasst, erklärte die für die Schieneninfrastruktur zuständige DB-Tochter InfraGo am Mittwoch. Demnach läuft es voraussichtlich auf eine "zeitliche Streckung" bis 2035 hinaus. Bislang war Ende 2030 angepeilt.
Das Sanierungsprojekt war 2024 mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim angelaufen. Geplant ist die Generalüberholung von 41 vielbefahrenen Strecken, die während der Arbeiten vollgesperrt werden. Als nächstes steht die Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin ab dem 1. August an.
Grundsätzlich werde an dem Vorhaben festgehalten, erkärte die InfraGo nun. Die DB-Tochter verweist jedoch auf das Sondervermögen der Bundesregierung, an dessen Laufzeit die Korridorsanierungen angepasst werden sollen. Dies schreibe die Koalitionsvereinbarung fest.
Geplant ist demnach nun ein "Branchendialog" mit Eisenbahnunternehmen, Verbänden und den Ländern. Thema sollen etwa die Stabilität von Umleitungsverkehren während der Streckensperrungen sowie die Ressourcen der Bauindustrie sein. Erkenntnisse aus der bereits erfolgten Riedbahn-Sanierung würden mit einfließen.
A.Levy--CPN