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Zahl der Insolvenzen steigt im Mai nach Rückgang wieder an
Nach einem deutlichen Rückgang im Vormonat ist die Anzahl der in Deutschland beantragten Regelinsolvenzen im Mai um 8,4 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2022 jedoch gut sieben Prozent weniger Insolvenzverfahren beantragt als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Gesamtforderungen der Gläubiger beliefen sich demnach auf 3,9 Milliarden Euro, im Vorjahresquartal waren es 17,1 Milliarden Euro.
Besonders häufig von Insolvenzen betroffen waren Unternehmen im Baugewerbe: Im ersten Quartal beantragten 650 Bauunternehmen eine Insolvenz, ein Plus von knapp sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch im Handel gab es mit insgesamt 522 Insolvenzverfahren viele Geschäftsaufgaben, im Vorjahresvergleich war dies allerdings ein Rückgang um gut sechs Prozent.
Die Zahl der Insolvenzen war im Verlauf der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen, Grund war die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. Seit Mai 2021 gelten keine Sonderregeln aufgrund der Corona-Pandemie mehr.
D.Goldberg--CPN