-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
Kapazität in jeder zweiten Kita wegen Fachkräftemangels nicht ausgeschöpft
In bundesweit jeder zweiten Kindertageseinrichtung verhindert der Fachkräftemangel laut einer Studie die volle Ausschöpfung der Kapazitäten. Damit bremst der Personalmangel eine stärkere Belegung und eine Verbesserung der Betreuungsquote, wie aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Kita-Bericht 2022 des Paritätischen Gesamtverbands hervorgeht.
Auf der anderen Seite ist der Bedarf nach wie vor groß, vor allem im Westen mangelt es demnach weiterhin an Betreuungsplätzen. Mit 67 Prozent meinen mehr als zwei Drittel der Befragten, dass das Angebot von Betreuungsplätzen für Kinder auf kommunaler Ebene nicht ausreichend ist.
In Großstädten ab hunderttausend Einwohnern geben das sogar 80 Prozent an. Auch in den Gemeinden teilt demnach fast die Hälfte der Teilnehmenden die Aussage, dass das Angebot von Betreuungsplätzen nicht oder überhaupt nicht ausreicht.
An der Umfrage beteiligten sich Mitarbeitende aus mehr als tausend Kindertageseinrichtungen. Damit erfasst die Analyse ein Fünftel aller Paritätischen Kitas in Deutschland.
Generell wird die Situation wegen der Arbeitsbelastung und der Personallage als angespannt beschrieben. Unabhängig von der Pandemie fehlt es demnach besonders für Kitas in benachteiligten Sozialräumen an gezielter Unterstützung.
"Gerade dort, wo viele Kinder in Armut aufwachsen oder auf besondere Unterstützung angewiesen sind, klagen auch die Kitas über schlechtere Ausstattung", kritisierte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Hier brauche es gezielte Unterstützung.
Defizite sieht der Bericht vor allem bei der Sprachförderung, aber auch bei der Finanzierung, was etwa Neuanschaffungen schwierig macht. Zudem gibt mehr als ein Drittel der Befragten an, dass die Finanzmittel nicht ausreichen, um die Kinder mit einer ausgewogenen Ernährung zu versorgen.
Schneider nannte es "ein Armutszeugnis, wenn es uns in diesem reichen Land nicht gelingt, jedem Kind eine gesunde Mahlzeit, bestmögliche Förderung in der individuellen Entwicklung und eine möglichst unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen".
A.Mykhailo--CPN