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Gesundheit und Sicherheit im Job gehören nun zu Grundrechten von Arbeitnehmern
Gesundheit und Sicherheit im Job sind von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu einem weltweiten Grundrecht von Arbeitnehmern erklärt worden. Die "historische Entscheidung" wurde von der UN-Sonderorganisation am Freitag per Twitter verkündet. Alle 187 Mitgliedstaaten müssten laut ILO-Satzung nun dafür sorgen, dass "das Grundrecht auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld" gewährleistet wird.
Jährlich sterben laut ILO weltweit fast drei Millionen Menschen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Die nun vorgenommene Einstufung von Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit in die Grundrechte-Charta der ILO "ist ein bedeutender Schritt, um diese unakzeptablen Todesfälle zu vermeiden", erklärte die Organisation.
Die ILO bringt Arbeitgeber, Gewerkschafter und Regierungen aus aller Welt zusammen. Zu den von der UN-Sonderorganisation bereits zuvor verabschiedeten Grundrechten zählen unter anderem das Verbot aller Form von Zwangsarbeit und Kinderarbeit sowie von Diskriminierung am Arbeitsplatz. Die nun vorgenommene Erweiterung der Grundrechte um ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld war von Gewerkschaften seit langem gefordert worden.
M.Mendoza--CPN