-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
Geywitz setzt für mehr Wohnungen auf Kombination aus Bauen und Sanieren
Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) setzt im Bemühen um zusätzlichen Wohnraum auf eine Kombination aus Neubau und Sanieren von Bestandswohnungen. "Es kann kein Entweder-oder geben", sagte Geywitz der "Passauer Neuen Presse". Neubauten seien auf jeden Fall notwendig, aber es sei auch möglich, Mieter dabei zu unterstützen, Anteile von Genossenschaften zu kaufen und stärkere Anreize für das Sanieren bestehender Häuser zu setzen.
"Damit können wir Familien Mut machen, ein älteres Haus zu erwerben, statt ein neues zu bauen", sagte Geywitz. "Das Thema Bestand und dessen Sanierung wird bei der Förderung wichtiger werden", fügte sie hinzu.
Geywitz betonte, die Bundesregierung halte aber auch an dem Ziel fest, pro Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Aktuell seien rund 500.000 Wohnungen im Bau, hob sie mit Blick auf Berichte über einen Rückstand bei der Bautätigkeit hervor.
Das Bauen sei durch den Krieg in der Ukraine schwieriger, wegen der Flüchtlinge zugleich aber notwendiger geworden, sagte die Ministerin. "Deshalb ist der Druck groß, das Typenbauen, das serielle Bauen zu erleichtern und alle Bereiche des Planens und Bauens komplett zu digitalisieren." Dadurch sollten Bearbeitungszeiten verkürzt werden.
Mit Blick auf Forderungen nach einer stärkeren Begrenzung von Mieterhöhungen verwies die SPD-Politikerin auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Absenkung der Kappungsgrenze in angespannten Wohnungsmärkten auf elf Prozent in drei Jahren. "Daran werden wir uns alle halten", stellte sie klar.
Zudem solle aber diskutiert werden, ob "eine ergänzenden Regulierung" für sogenannte Indexmieten erforderlich sei. "Das werden wir uns genau anschauen, und ich bin der Meinung, dass wir da noch was machen müssen", sagte die Ministerin. Die Menschen dürften nicht neben höheren Nebenkosten auch noch durch Indexmieten mit höhere Kaltmieten belastet werden. Allerdings müsse es auch für Vermieterinnen und Vermietern noch hinreichenden Spielraum für Investitionen geben.
X.Wong--CPN