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Länder fordern Verlängerung der Mietpreisbremse
Der Bundesrat hat am Freitag in Berlin einen Gesetzentwurf zur Verlängerung der Mietpreisbremse beschlossen. Diese soll demnach zunächst bis Ende 2029 gelten, um den Anstieg der Mieten zu verlangsamen. Die Neuregelung würde es den Landesregierungen ermöglichen, weiterhin Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt, für welche die Mietpreisbremse gilt, per Rechtsverordnung zu bestimmen.
Der Gesetzentwurf soll beim Bundestag eingebracht werden. In der Debatte betonten mehrere Rednerinnen, dass das Problem überhöhter Mieten durch den Bau zusätzlicher Wohnungen bekämpft werden müssen. Solange es aber in Ballungsräumen ein erhebliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage gebe, sei die Mietpreisbremse weiterhin erforderlich.
Das geltende Gesetz zur Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Eine Verlängerung war wegen des Bruchs der Ampel-Koalition nicht zustandegekommen. Union und FDP hatten es danach abgelehnt, die von der verbliebenen Regierung von SPD und Grünen dazu beschlossene Vorlage mitzutragen.
Y.Ponomarenko--CPN