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EZB: Jeder zehnte Haushalt in der Eurozone hat in Kryptowährungen investiert
Jeder zehnte Haushalt im Euroraum hat einer Umfrage zufolge Geld in Kryptowährungen investiert. Die meisten Menschen legen aber vergleichsweise wenig Geld in digitalen Währungen an, wie die am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) ergab. Insbesondere junge Männer und Menschen mit höherer Bildung investieren demnach in Bitcoin und Co.
Befragt wurden rund 10.000 Menschen in Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden. Zwei Drittel derer, die in Kryptowährung investierten, legten weniger als 5000 Euro an, 37 Prozent von ihnen weniger als 1000 Euro. Nur sechs Prozent der Befragten steckten hingegen einen höheren Betrag von über 30.000 Euro in Währungen wie Bitcoin oder Etherum.
Unterschiede gibt es laut Umfrage zwischen den verschiedenen Ländern: Während in Frankreich lediglich sechs Prozent der Haushalte von einem Investment in Kryptowährungen berichteten, waren es in Deutschland neun Prozent und in den Niederlanden knapp 15 Prozent.
Auch das Haushaltseinkommen hat Einfluss: Haushalte mit einem hohen Einkommen hielten besonders häufig Kryptowährungen, Haushalte mit einem mittleren Einkommen vergleichsweise selten. Haushalte mit niedrigem Einkommen wiederum investierten häufiger in Kryptowährungen. Überproportional häufig legten Menschen mit viel finanziellem Wissen als auch solche mit niedriger finanzieller Bildung Geld in Digitalwährungen an.
Der Krypto-Markt ist extremen Schwankungen ausgesetzt, ein Investment entsprechend riskant. Der Bitcoin etwa notierte zuletzt bei unter 28.000 Euro und erreichte somit seinen niedrigsten Stand seit Juli 2021. Im November 2021 stand er bei knapp 60.000 Euro.
T.Morelli--CPN